«Tell» in den Medien

SpaleZytig, Ausgabe 3, August 2015
von Ruedi von Passavant

Der ‘Tell‘ lebt – und trifft erneut ins Schwarze!

Keinen Apfelschuss vom Spalentor entfernt sprechen wir mit der Wirtin des ‘Tell‘ über Entwicklung und Zukunft des beliebten Restaurants.

Rahel Linder hat sich als Quereinsteigerin in die Gastronomie gewagt, vorher war sie Maskenbildnerin an Theatern in Basel und Berlin. Gemeinsam mit Mara Hagen und Lorenzo Fiorese ging sie vor drei Jahren mit viel Elan daran, dem etwas angegrauten ‘Tell‘ eine neue Vitalität zu verpassen, was auch rasch gelang und ein gutes Echo fand. Leider erkrankten ihre beiden Mitbegründer und mussten sich schweren Herzens zurückziehen. Über längere Zeit hat Rahel danach mit zähem Willen aber auch mit viel Freude den Betrieb allein gestemmt, wobei sie auf gute Mitarbeiter zählen konnte. Hier bedankt sie sich bei Anna Grziwotz und Désirée Portmann, den beiden treuen Seelen von Service und Küche.

Mit ihrem Team hat sie eine Gastronomie der persönlichen Begegnung entwickelt, in der auch Liederabende und Lesungen Platz fanden und die, dank einer rasch begeisterten Kundschaft, kaum Werbung benötigte. Die Küche bot mit einer bewusst klein gehaltenen Karte eine ehrliche Qualität, regional, saisonal und frisch.

Es war eine herausfordernde und sehr schöne Zeit, von der sie noch heute keine Sekunde missen möchte. Doch nun ist der Moment gekommen, in dem sie den Betrieb, den sie liebevoll ihr ‘Baby‘ nennt, weitergibt, guten Gewissens in beste Hände. Sie selber wandert aus, nach Portugal, ohne feste Pläne, jedoch kennt sie Land und Leute seit Jahren und freut sich auf Neues.

An unseren Tisch tritt nun Andreas Cavegn, der Nachfolger, und beteiligt sich am angeregten Gespräch.

Rahel Linder & Andreas Cavegn stossen an

Rahel Linder & Andy Cavegn stossen auf die Zukunft an.

Bis vor Kurzem hat er im Parkrestaurant ‘Lange Erlen‘ gewirtet, die ‘Schliessi‘ an der Wiese betreibt er noch weiter. Jetzt kommt er also aus dem Grünen in die Altstadt, zumindest beruflich, denn mit seiner Familie wohnt er längst an der nahen Thannerstrasse. Seine Grosseltern und Eltern führten bereits das Hotel ‘Basilisk‘ bei der Kaserne. Seine Frau Claudia wird ihren Mann auch im ‘Tell‘ tatkräftig unterstützen.

Gerne eröffnet uns Andreas Cavegn seine Pläne: Der Charakter des Lokals soll bleiben, denn da hat Frau Linder gute Akzente gesetzt. Den Gästen wird auch bei ihm Regionales und Saisonales frisch aufgetischt und auf originelle Anlässe dürfen sie auch künftig zählen. Neben der guten Qualität des Essens haben die Leute heute ja auch gerne etwas Unterhaltung.

Interessant sind auch die Überlegungen zum Personellen: Ausbildung und Praktikumsplätze bezeichnet Cavegn als wesentliche Aufträge. Die Zusammenarbeit mit der Organisation ‘iPunkt‘ wird weitergeführt. Das sieht er genau so wie seine engagierte Vorgängerin, denn Beschäftigung und Integration von Menschen mit Handicaps ergeben für ein Team wertvolle Erfahrungen durch Lernprozesse von eigener Dynamik.

Entscheidend ist natürlich die kulinarische Qualität und da weckt der neue Wirt unsere Neugier und unseren Appetit: Er wird einen begeisterten jungen Koch, Fabian Karlen, mitbringen. Wer sich schon bei Rahel Linder, etwa zum legendären Sonntagsbraten, gerne einfand, wird neben dem Capuns, der von der ‘Schliessi‘ herüberkommt, bei Andreas Cavegn bald weitere feine Spezialitäten kennenlernen. Von allerlei Geschmortem ist bereits die Rede...

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BZ Online, 21. April 2015, von Martina Rutschmann
Restaurant «Tell» lebt weiter

Es sind schwierige Zeiten für gastronomische Wagnisse: Wegen des starken Frankens und der Konkurrenz im Dreiland haben es Basler Wirte schwer. Doch manche lassen sich von wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht einschüchtern - im Gegenteil.

«Sie ist schuld!» Andreas «Andy» Cavegn zeigt auf Rahel Linder. Diese hebt ihrerseits den Finger: «Er ist schuld!» Es sind lieb gemeinte Schuldzuweisungen, die an einem Holztisch des Restaurants «Zum Tell» in der Spalenvorstadt gemacht werden. Die beiden Beizer sind glücklich, je einen «Schuldigen» gefunden zu haben.

Rahel Linder hat das Traditionslokal vor drei Jahren übernommen und nach einer Flaute-Zeit der Vorgänger wieder auf Vordermann gebracht. Anfangs waren sie zu dritt, inzwischen ist Linder alleinige Wirtin. Es ist viel für sie, das Lokal zu führen, zu viel. Drum hat sie sich entschlossen, ihr «Baby» noch in seiner «Blütezeit» in andere, gute Hände zu geben. Nun ist klar: Diese Hände gehören Andreas Cavegn. Und der sagt, Linder sei schuld, dass er diesen Schritt mache. Linder als Wegbereiterin, aber auch die Beiz selber, die ihm immer gefallen habe, der überschaubaren Grösse wegen und weil es einer der letzten Basler Traditionslokale sei.

Rahel Linder & Andreas Cavegn

Gastronom Andreas Cavegn übernimmt das Restaurant «Zum Tell» in der Spalenvorstadt per Anfang Oktober von der jetzigen Beizerin Rahel Linder.

Von den Langen Erlen in die City

Aufgewachsen als Sohn der Betreiberfamilie des Kleinbasler Hotels und Restaurants Basilisk, wurde Cavegn das Wirten in die Wiege gelegt. Er lernte Koch, machte die Hotelfachschule und blieb der Gastronomie stets treu. Zuerst im familieneigenen Betrieb und zuletzt 16 Jahre als Wirt des Restaurants Lange Erlen, das er Ende vergangenen Jahres verliess. Zudem ist Cavegn Pächter der Beiz «Schliessi» an der Wiese, die er mit der «Tell»-Übernahme im Oktober nicht ganz abgeben, aber operativ aus den Händen geben wird. Cavegn weiss: Der «Tell» braucht die volle Energie. Erst recht, wenn man wie er zeitweise wieder an den Herd stehen und gleichzeitig als Gastgeber fungieren will.

Es sind schwierige Zeiten für gastronomische Wagnisse. Und natürlich hört sie auch Cavegn, die Wehklagen anderer Wirte, die Sorgen wegen des starken Frankens und der Konkurrenz im Dreiland; er sieht die leer stehenden Lokalitäten einst gut besuchter Restaurants; bekommt die schnellen Wechsel in der Branche mit; hört, wie das Rauch- und das Fahrverbot beklagt werden und was es sonst noch alles für angebliche Gründe gibt, weshalb eine Beiz schlecht oder gar nicht läuft.

Doch er lässt sich nicht beirren. Im Gegenteil. Cavegn ist zuversichtlich, den «Tell» auf seine Art zum Laufen zu bringen. Und diese, so versichert er, unterscheide sich kaum von Linders Art. Die Hoffnung, die Gäste mögen bald sagen: «Wir gehen zu Andy!» ist gross. Denn die Persönlichkeit des Beizers gehört im «Tell» zum Konzept. Genauso wie die Garantie, «saisonal, lokal und ehrlich» verköstigt zu werden. Mit Essen und Trinken allein sei es allerdings nicht getan, sagt Cavegn – und kündigt kulturelle Events an.

Vollständiger BZ Online-Artikel

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Dezember 2014: «Tell» in «Basel geht aus!»
Wir konnten unser letztjähriges Niveau halten und sind in der Kategorie «gemütliche Beizen für Geniesser» mit unserem Restaurant «Zum Tell» erneut auf Platz 1!

Natürlich sind wir sehr happy darüber. Und wir bedanken uns wiederum herzlich für die anerkennenden Bewertungen!

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November 2014: «Zum Tell» im telebasel
«Regio Gourmet» vom 14.11.2014 um 18.15 Uhr
«Buttemost»

Wie bei der Familie Müller-Vögtli in Hochwald aus Hagebutten «Buttemost» hergestellt und dieser im Restaurant «Zum Tell» zum feinen Menu bzw. zur schmackhaften Nachspeise verarbeitet wird.

telebasel hat für die Sendung «Regio Gourmet» den Gastgeberinnen des «Zum Tell» über die Schultern geschaut und köstliche Impressionen mitsamt «Tell's» Buttemost Tiramisu-Rezept für Sie festgehalten. Den Film können Sie hier anschauen (der Beitrag über das Restaurant «Zum Tell» beginnt bei 06:10).

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März 2014: Hotellerie & Gastronomie Zeitung
«Der «Tell» von Basel»

www.hotelgastrounion.ch
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Dezember 2013: «Tell» in «Basel geht aus!»
Geschafft: In der Kategorie «gemütliche Beizen für Geniesser» stehen wir mit unserem Restaurant «Zum Tell» auf Platz 1!

Wir freuen uns riesig darüber und bedanken uns herzlich für die positiven Bewertungen!

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Dezember 2012: «Tell» in «Basel geht aus!»
In der Kategorie «gemütliche Beizen für Geniesser» steht das Restaurant «Zum Tell» auf Platz 3!

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IG Spalenvorstadt
Unser Eintrag auf www.spalenvorstadt.ch